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IT-Service

WLAN zu langsam oder bricht weg - was wirklich hilft

Schlechtes WLAN ist einer der häufigsten IT-Frustmomente. Video ruckelt, Seiten laden ewig, Verbindung bricht mitten im Meeting ab. Meistens liegt es nicht am Internetanschluss selbst - sondern an irgendetwas zwischen Router und Gerät. Hier sind die häufigsten Ursachen und was wirklich hilft.

Schritt 1: Router und Modem neu starten

Klingt banal, hilft aber erstaunlich oft. Router und Modem einfach 30 Sekunden vom Strom trennen und neu starten. Viele Verbindungsprobleme entstehen durch veraltete IP-Adressen oder hängende Prozesse im Router, die ein Neustart behebt.

2,4 GHz oder 5 GHz - der richtige Frequenzband

Die meisten modernen Router senden auf zwei Frequenzen gleichzeitig. 2,4 GHz reicht weiter, ist aber langsamer und störanfälliger - viele Nachbarn nutzen denselben Kanal. 5 GHz ist deutlich schneller, hat aber weniger Reichweite. Wenn dein Gerät in Routernähe ist: immer 5 GHz wählen. Weiter weg im Haus: 2,4 GHz ist stabiler.

Kanalüberlappung - zu viele Nachbarn im gleichen Kanal

Im 2,4-GHz-Band gibt es nur drei überlappungsfreie Kanäle. Wenn fünf Nachbarn denselben nutzen, wird es für alle langsam. In den Router-Einstellungen lässt sich der Kanal manuell ändern - mit einer kostenlosen App wie "WiFi Analyzer" (Android) siehst du welcher Kanal in deiner Umgebung am wenigsten belegt ist.

Reichweite und Hindernisse

WLAN-Signal wird von Wänden, besonders Betonwänden, stark gedämpft. Auch Spiegel, Aquarien und Mikrowellen stören. Wenn der Router im Keller steht und du im Dachgeschoss arbeitest, ist schlechtes WLAN fast unvermeidlich. Lösung: Router zentral im Haus platzieren, oder einen WLAN-Repeater bzw. ein Mesh-System einrichten.

Tipp: LAN-Kabel schlägt immer WLAN. Wenn dein PC oder Laptop fest steht, lohnt sich ein Netzwerkkabel direkt zum Router. Stabiler, schneller, keine Verbindungsabbrüche.

Zu viele Geräte gleichzeitig

Smart-TVs, Spielekonsolen, Smartphones, Laptops, Smart-Home-Geräte - in einem normalen Haushalt hängen schnell 15 bis 20 Geräte im WLAN. Wenn mehrere davon gleichzeitig Updates laden oder streamen, wird es für alle langsam. Ein neuerer Router mit Wi-Fi 6 kommt damit deutlich besser klar als ältere Geräte.

Wann lohnt sich ein neuer Router?

Router älter als 5-6 Jahre sind oft einfach technisch überholt. Neuere Standards (Wi-Fi 5 oder Wi-Fi 6) bieten deutlich mehr Durchsatz, bessere Reichweite und stabilere Verbindungen für viele Geräte gleichzeitig. Eine FRITZ!Box der aktuellen Generation ist eine der besten Investitionen für ein stabiles Heimnetz.

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